Fazit
Die Rückverfolgbarkeitsetiketten, QR-Code-Etiketten und Warnetiketten, die in der Automotive-Elektronik-Linie aufgeklebt werden, sind meist Rollenware. Ihre Breite reicht von wenigen Millimetern bis zu mehreren zehn Millimetern, und auch die Ablöseschwierigkeit ist unterschiedlich, doch die Produktionslinie möchte nicht für jedes Material ein anderes Gerät einsetzen. Was die Zuführungsseite tun kann, ist, den Materialpfad, die Ablösemethode und die Spulenkapazität an das jeweilige Material anzupassen; den Rest übernimmt der Takt des Bestückungsautomaten.
Die Betriebsanleitung des BestFeeder Label-Feeders listet die geeigneten Materialien klar auf: Papieretiketten, FPC-Verstärkungsstahlbleche, Mylar-Klebeband, Schaumstoff, Staubschutznetze, Hochtemperatur-Klebeband und andere Rollenmaterialien können verwendet werden; innerhalb des Modellgrößenbereichs ist ein Feeder mit unterschiedlichen Materialgrößen kompatibel und unterstützt einreihige oder mehrspurige Bestückung.

Drei Anforderungen der Automotive-Linie an die Zuführungsseite
- Langzeitiger kontinuierlicher Betrieb. Die Serienproduktionszyklen von Automotive-Bauteilen sind lang, ein Gerätestillstand wirkt sich direkt auf die Lieferung aus, die Zuführungsseite muss stabil zuführen, statt häufig zu verstopfen;
- Chargenrückverfolgbarkeit. Produktionsmenge und Zählung jeder Etikettenreihe müssen abrufbar sein, der QR-Code auf dem Etikett muss lesbar sein;
- Viele Varianten, kleine Stückzahlen. Auf derselben Platine können verschiedene Etiketten geklebt werden, der Materialwechsel muss schnell gehen.
Die ersten beiden Punkte betreffen die Zuführungsstabilität, der dritte den Wechselrhythmus.
Drei Stellen, an denen der Materialpfad an das Material angepasst wird
- Anschlagring-Begrenzung: Nachdem die Materialrolle auf die Etiketten-Montagehülse gesteckt wurde, wird die Rolle mit dem Anschlagring begrenzt, um seitliches Schwanken zu vermeiden;
- Führungsbreitenbegrenzungsblock: Mit dem Inbusschlüssel die innenliegende Madenschraube lösen, den Führungsblock entsprechend der Rollenbreite an die passende Position verschieben;
- Andruckplattenhöhe: Die vier Madenschrauben der Andruckplatte lösen, die Höhe entsprechend der Etikettendicke einstellen. Zu locker gedrückt, wandert das Trägerband auf und ab; zu fest gedrückt, entstehen Knickfalten auf dem Etikett.
Bei Materialien mit nach außen gerichteter Klebeseite ist zudem das Material des Antihaft-Tisches zu beachten; Teflon-Beschichtung, weißes Silikon und rotes Silikon können je nach Material gewählt werden.
Ablöseklingenrichtung nach Ablöseschwierigkeit wählen
Die Betriebsanleitung nennt zwei Punkte zur Ablöseklinge: Bei schwer ablösbaren kleinen Etiketten die Klinge auf die Seite mit dem kleineren Winkel wechseln; bei großen Etiketten oder leicht ablösbaren Etiketten kann der Federwickeldorn umgangen werden, um ein vorzeitiges Ablösen durch zu großen Winkel zu verhindern.
Rückverfolgbarkeitsetiketten werden immer kleiner, und der QR-Code muss dennoch scanbar sein – diese beiden Punkte sind bei kleinen Automotive-Etiketten nützlich.
Spulenkapazität und Wechselrhythmus
Der Spuleninnendurchmesser beträgt 76,2 mm, der Außendurchmesser 200 mm, andere Größen sind kundenspezifisch möglich. Je größer die Spule, desto mehr Etiketten können pro Bestückung verarbeitet werden, desto seltener ist ein Materialwechsel nötig.
Beim Materialwechsel wird der Arbeitsmodus auf Manuell umgeschaltet, der Feeder stoppt die Produktion, um Bestückung und Materialwechsel zu ermöglichen; die Produktionsmenge auf dem Touchscreen zählt pro ausgegebener Reihe, langes Drücken setzt den Zähler zurück. Beide Funktionen zusammen ermöglichen bei der Schichtübergabe den Abgleich der Produktionsmenge.

Abdeckungsbereich der Etikettenbreite
Die Breitenabdeckung hängt vom Modell ab. Bei der Standard-Bildschirm-Feeder-Baureihe LFSID-60S bis LFSID-250S reicht die Etikettenbreite von 58 mm bis 248 mm; bei der klassischen Baureihe LFS-60 / LFS-100 / LFS-150 gibt es drei Stufen mit 5–58 / 5–98 / 5–148 mm; bei den nach Bestückungsautomaten-Plattform aufgeteilten Spezialmodellen ist die Breitenabdeckung ebenfalls unterschiedlich, zum Beispiel LFSID-32 mit 2–23 mm, LFSID-100 mit 2–98 mm.
Rückverfolgbarkeitsetiketten auf Automotive-Platinen werden oft innerhalb von 20 mm gefertigt, Warnetiketten auf Modulgehäusen sind etwas breiter. Bei der Auswahl zuerst die untere und obere Breitengrenze abgleichen, dann prüfen, ob die Spule in den Stellplatz passt.
Zwei Signale für die Verbindung mit dem Bestückungsautomaten
- Zuführsignal: Ist die Schnittstelle auf „Verwenden" gesetzt, wartet der Feeder, bis der Bestückungsautomat über die grüne Leitung ein 0V-Signal gibt, bevor er zuführt; ist sie auf „Nicht verwenden" gesetzt, führt der Feeder automatisch zu, wenn kein Etikett auf dem Tisch liegt;
- Material-vorhanden-Signal: Nachdem die Schnittstelle auf „Verwenden" gesetzt wurde, gibt der Feeder bei vorhandenem Etikett über die gelbe Leitung ein 0V-Signal an den Bestückungsautomaten.
Wer dem Takt des Bestückungsautomaten folgen und Leerzuführungen vermeiden möchte, lässt den Bestückungsautomaten das Zuführsignal geben; wer möchte, dass die Zuführungsseite selbst die Entnahmeposition mit Etiketten versorgt, nutzt die automatische Zuführung. Der Faser-Arbeitswert muss nur 200 größer als der Zustand ohne Material sein, dies ist der in der Betriebsanleitung angegebene Ausgangspunkt.
Diese Angaben bei der Spezifikationsanfrage mitbringen
Etikettentyp und Muster, Breite und Dicke, Trägerpapier-Material, Verbrauch pro Platine, Spulenspezifikation, Bestückungsautomaten-Modell und Modellbaureihe.
Weiterführende Lektüre: Label-Feeder, NEV-Batteriemodule: Isolierplatten und Warnetiketten automatisch zuführen.