Fazit

Auf der Batterie-PACK-Linie werden überwiegend Rollenwaren verarbeitet: Isolierfolien, Wärmeleitpads, Metallplättchen und Warnetiketten. Ihre Breite, Dicke und Abziehbarkeit unterscheiden sich, und die Zuführseite muss den Materialpfad je Material anpassen, statt ein anderes Gerät einzusetzen.

Die Betriebsanleitung des BestFeeder Etikettenzuführers ist eindeutig: Ob Papieretiketten oder FPC-Verstärkungsstahlplättchen, verschiedene Mylar-Klebebänder, Schaumstoffe, Staubschutznetze, Hochtemperatur-Klebebänder und andere Rollenmaterialien können verwendet werden; innerhalb des Größenbereichs ist ein Zuführer mit unterschiedlichen Materialgrößen kompatibel und unterstützt einzelne oder mehrere Spuren.

Vier häufige Bestückungsmaterialien für Batteriemodule

  1. Isolierfolien und Mylar-Klebeband: elektrische Isolierung zwischen Modul und Gehäuse, sowohl als Stückgut als auch als Rollenware;
  2. Wärmeleitpads und Wärmeableitfolien: zwischen Zelle und Kühlplatte, weiches Material mit Dicke;
  3. Metallplättchen: Verbindungsplättchen, Verstärkungsplättchen und ähnliches, in der Anleitung als zuführfähiges Material aufgeführt;
  4. Warnetiketten: Hochspannungswarnungen, Brandschutzwarnungen sowie Rückverfolgungsetiketten mit QR-Code.

Bei den ersten beiden liegt die Schwierigkeit nicht im Aufbringen, sondern im Zuführen. Das Material ist weich und dick; bei falschem Materialpfad und falscher Andruckhöhe verläuft es oder wird beschädigt.

Drei Anpassungen am Materialpfad je nach Material

  • Anschlagring: Nach dem Aufstecken der Materialrolle auf die Etikettenaufnahmehülse mit Anschlagring begrenzen, um seitliches Pendeln zu vermeiden;
  • Breitenführungsblock: Mit Inbusschlüssel die innenliegende Madenschraube lösen und den Führungsblock entsprechend der Rollenbreite positionieren;
  • Andruckhöhe: Die vier Madenschrauben des Andrucks lösen und nach Materialdicke einstellen. Zu locker: das Band bewegt sich auf und ab; zu fest: es entstehen Knicke im Material.

Der Antihafttisch ist in Teflon, weißem Silikon oder rotem Silikon erhältlich; Materialien mit nach außen gerichteter Klebeseite reagieren darauf empfindlicher.

Abziehklingenrichtung je nach Abziehschwierigkeit wählen

Die Anleitung nennt zwei Punkte zur Abziehklinge: Bei schwer abziehbaren kleinen Etiketten die Klinge auf die Seite mit dem kleineren Winkel drehen; bei großen oder leicht abziehbaren Etiketten kann der Federwickeldorn umgangen werden, um vorzeitiges Ablösen durch zu großen Winkel zu verhindern.

Warnetiketten werden immer kleiner, und der QR-Code muss trotzdem lesbar bleiben – hier kommen diese beiden Punkte zum Tragen.

Einzelspur oder Mehrspur

Derselbe Zuführer unterstützt einzelne oder mehrere Spuren. Auf Modullinien werden häufig mehrere gleiche Etiketten auf einer Platine aufgebracht, zum Beispiel 4 Rückverfolgungsetiketten auf einer BMS-Platine; hier kann die mehrspurige Entnahme einen Zuführvorgang auf mehrere Entnahmepositionen aufteilen und die Anzahl der Zuführvorgänge reduzieren.

Die Spurenzahl wird durch die Etikettenbreite begrenzt: LFSID-32 hat eine Etikettenbreite von 2–23 mm, LFSID-60 von 5–59 mm, LFSID-100 von 2–98 mm; je schmaler das Etikett, desto mehr Spuren sind möglich. Bei Mehrspurmodellen werden Abziehklinge und Faseroptik-Erkennungskanäle je Spur konfiguriert; die konkrete Anordnung ist anhand der tatsächlichen Materialrolle zu bestätigen.

Breitenabdeckung von Warnetiketten

Die Etikettenbreitenabdeckung hängt vom Modell ab. Bei den Standard-Bildschirmzuführern LFSID-60S bis LFSID-250S reicht die Etikettenbreite von 58 mm bis 248 mm; bei den klassischen Modellen LFS-60 / LFS-100 / LFS-150 gibt es drei Stufen: 5–58 / 5–98 / 5–148 mm.

Warnetiketten für Batteriepakete werden oft über 100 mm breit; bei der Auswahl zuerst die untere und obere Breitengrenze prüfen, dann ob die Materialrolle in den Steckplatz passt.

Anbindung an den Bestückungsautomaten

  • Zuführsignal: Ist die Schnittstelle auf „Ein" gesetzt, wartet der Zuführer, bis der Bestückungsautomat über die grüne Leitung ein 0V-Signal gibt, bevor er zuführt; ist sie auf „Aus" gesetzt, führt der Zuführer automatisch zu, wenn kein Etikett auf dem Tisch liegt.
  • Materialsignal: Nach Einstellung auf „Ein" gibt der Zuführer bei vorhandenem Etikett über die gelbe Leitung ein 0V-Signal an den Bestückungsautomaten.

Wer dem Takt des Bestückungsautomaten folgen und Leerzuführungen vermeiden möchte, lässt den Bestückungsautomaten das Zuführsignal geben; wer die Zuführseite selbst die Entnahmeposition mit Etikett versorgen lassen möchte, nutzt die automatische Zuführung.

Diese Angaben bei der Spezifikationsanfrage mitliefern

Materialtyp und Muster, Breite und Dicke, Trägerpapier-Material, Verbrauch pro Platine, Materialrollenspezifikation, Bestückungsautomatenmodell und Modellreihe.

Weiterlesen: Etikettenzuführer, Wie viele Materialarten kann ein Etikettenzuführer verarbeiten.